IWEN Institut

Neues An-Institut der Universität Rostock

Am 14. Januar 2021 ist das Institut für Windtechnik, Energiespeicherung und Netzintegration (IWEN) zum An-Institut der Universität Rostock ernannt worden. Rektor Professor Wolfgang Schareck überreichte im Beisein des Oberbürgermeisters der Hanse- und Universitätsstadt Rostock Claus Ruhe Madsen den Gründern des Instituts Professor Uwe Ritschel, Inhaber des Lehrstuhls für Windenergietechnik an der Universität Rostock, und Carlo Schmidt, Geschäftsführer WIND-projekt Ingenieur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH, die Gründungsurkunde. Das Rektorat der Universität Rostock hatte am 14. Dezember 2020 beschlossen, dass das Institut gemäß §34 der Grundordnung der Universität Rostock den Status eines An-Instituts der Universität Rostock erhält.

Übergabe der Urkunde vor dem Forschungsinstitut IWEN
IWEN Flagge
IWEN

Das IWEN fördert die Forschung und Lehre auf dem Gebiet der regenerativen Energien, Speicherung und nachhaltigen Energieversorgung sowie den Technologietransfer an der Universität Rostock und wird eng mit dem Lehrstuhl für Windenergietechnik der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik zusammenarbeiten. Durch die optimale Verzahnung von Universität, Institut und Wirtschaftsunternehmen entstehen Vorteile für alle Beteiligten. Das An-Institut ermöglicht der Universität Rostock einen direkteren Zugang zum Stand der Technik in den für die Energiewende besonders relevanten Bereichen. Für Studierende werden sich ideale Optionen für Abschlussarbeiten und für Absolventinnen und Absolventen ausgezeichnete Einstiegsmöglichkeiten in die Forschung ergeben. Zudem bietet das An-Institut die Chance, hochqualifizierte Mitarbeitende dauerhaft zu beschäftigen und so einen nachhaltigen Aufbau und eine stetige Weiterentwicklung der Kompetenzen zu erreichen. Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler werden am IWEN auch die Möglichkeit zur Promotion bekommen.

Seinen Sitz hat das Institut für Windtechnik, Energiespeicherung und Netzintegration im Gebäude des ehemaligen Zollfahndungsamts am südlichen Ende des Alten Stroms in Warnemünde. Die Arbeit wurde mit zurzeit zwei Mitarbeitern bereits aufgenommen. Erste Projekte beschäftigen sich mit der Vermessung von Windenergieanlagen, der Herstellung und Weiterverarbeitung von Wasserstoff aus Windstrom sowie Untersuchungen zur Akzeptanz der Energiewende.